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Sorte 

Jede Cannabissorte hat einzigartige genetische Merkmale, die Wachstum, Ertrag und Wirkung beeinflussen. Zu den Hauptarten gehören Indica, Sativa und Hybride. 

  • Indica: Kompakte Pflanzen mit dichter Blütenstruktur. Wirkung ist meist entspannend, beruhigend und kann schlaffördernd sein. Ideal für den Abend. Eine Sorte gilt als Indica-dominant, wenn der Indica-Anteil über 70 % liegt. Indica-Sorten sind besonders beliebt in Nordamerika und Europa für ihre starke körperliche Wirkung. 

  • Sativa: Wächst hoch mit luftigen Blüten. Liefert ein belebendes, kreatives High. Perfekt für tagsüber. Eine Sorte wird als Sativa-dominant bezeichnet, wenn der Sativa-Anteil über 70 % beträgt. Sativa-Sorten sind besonders in tropischen und warmen Regionen verbreitet, da sie längere Blütezeiten haben. 

  • Hybride: Eine Mischung aus Indica und Sativa mit variierenden Eigenschaften je nach genetischem Anteil. Hybride können ausgewogen (50/50) sein oder in eine Richtung tendieren (z. B. 60 % Sativa, 40 % Indica). Diese Sorten sind weltweit beliebt, da sie je nach Kreuzung das Beste aus beiden Welten vereinen. 

Geschlecht 

Cannabis-Samen können männlich, weiblich oder hermaphroditisch sein. Weibliche Pflanzen produzieren die begehrten Blüten mit hohem THC- und CBD-Gehalt. Daher werden meist feminisierte Samen verwendet, um männliche Pflanzen zu vermeiden. 

  • Männliche Pflanzen: Produzieren Pollen, werden meist entfernt, um ungewollte Bestäubung zu verhindern. 

  • Weibliche Pflanzen: Entwickeln die Blüten mit hohem Cannabinoidgehalt. 

  • Hermaphroditische Pflanzen: Können sowohl männliche als auch weibliche Blüten bilden. Risiko der Selbstbestäubung. 

Alle Samen in unserem Crush Seeds Sortiment sind feminisiert, sodass du garantiert nur weibliche Pflanzen ziehst. Das bedeutet, dass du dich nicht um das Entfernen männlicher Pflanzen kümmern musst und sicherstellst, dass deine Ernte optimal ausfällt. 

Einführung: Photoperiodische vs. Autoflower-Sorten 

Cannabis-Samen lassen sich in zwei Hauptkategorien unterteilen: Photoperiodische Sorten und Autoflower-Sorten. Der Hauptunterschied liegt darin, wie die Pflanzen in die Blütephase übergehen. 

  • Photoperiodische Sorten benötigen eine Änderung des Lichtzyklus, um die Blüte einzuleiten. Sie bieten meist höhere Erträge und mehr Kontrolle über das Wachstum, brauchen jedoch mehr Zeit und Erfahrung. 

  • Autoflower-Sorten wechseln unabhängig vom Lichtzyklus automatisch in die Blütephase. Sie sind pflegeleichter, wachsen schneller und sind ideal für Anfänger oder diskrete Grows mit begrenztem Platz. 

Welche Sorte die richtige ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Wer maximale Kontrolle und große Erträge möchte, wählt photoperiodische Sorten. Wer hingegen schnell und einfach ernten will, greift zu Autoflowers. 

Photoperiodische Sorten 

Photoperiodische Cannabissorten benötigen eine Änderung des Lichtzyklus, um von der vegetativen Phase in die Blütephase zu wechseln. Sie sind flexibler in der Wachstumssteuerung, bieten jedoch eine längere Wachstumszeit. 

  • Vorteile: Größerer Ertrag als Autoflowers, längere Vegetationszeit ermöglicht mehr Kontrolle über das Wachstum. 

  • Nachteile: Erfordern eine gezielte Lichtsteuerung (z. B. 12/12-Stunden-Zyklus), längere Gesamtzeit bis zur Ernte. 

Wie wird die Blüte eingeleitet? 

  • Die Pflanze wächst zunächst in der vegetativen Phase mit einem Lichtzyklus von 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit. 

  • Um die Blütephase einzuleiten, muss der Lichtzyklus auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit umgestellt werden. 

  • Diese Änderung signalisiert der Pflanze den Wechsel der Jahreszeit (von Sommer zu Herbst), wodurch sie beginnt, Blüten zu bilden. 

  • Wichtig: Lichtlecks in der Dunkelphase können den Blüteprozess stören und Stress verursachen. 

Autoflower 

Autoflower-Samen wechseln automatisch von der vegetativen in die Blütephase, unabhängig vom Lichtzyklus. Ideal für Anfänger, da sie robust sind und schnell ernten. 

  • Vorteile: Kurze Wachstumszeit (8-10 Wochen), resistenter gegen Umweltbedingungen, ideal für kleine Räume. 

  • Nachteile: Geringerer Ertrag als photoperiodische Sorten, weniger Kontrolle über Wachstum. 

Wie wird die Blüte eingeleitet? 

  • Autoflowers benötigen keine Änderung des Lichtzyklus, um in die Blüte überzugehen. 

  • Die Blüte beginnt automatisch etwa 3-4 Wochen nach der Keimung. 

  • Autoflowering-Pflanzen können unter einem konstanten 18/6 oder sogar 20/4 Lichtzyklus wachsen, was zu schnellerem Wachstum und höheren Erträgen führt. 

  • Da sie eine feste Lebensdauer haben, sollte jeglicher Stress (z. B. Umtopfen oder Beschneiden) minimiert werden, um das Wachstum nicht zu beeinträchtigen. 

 

Grow-Wissen – Vom Samen bis zur Ernte 

1. Keimung & Pflanzung 

  • Verwende feuchte Papiertücher oder ein Wasserglas für die Keimung. 

  • Setze den gekeimten Samen in lockere Erde oder Kokossubstrat. 

2. Pflege & Nährstoffe 

  • Pflanzen benötigen Stickstoff, Phosphor und Kalium (NPK). 

  • Achte auf pH-Werte (5,8–6,5 für Erde, 5,5–6,0 für Hydroponik). 

3. Ernte & Trocknung 

  • Ernte, wenn die Trichome milchig-weiß bis bernsteinfarben sind. 

  • Trockne die Blüten 7–14 Tage an einem dunklen, luftigen Ort bei ca. 60% Luftfeuchtigkeit. 

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